Künelsau

13.03.2014
Quelle Text und Bild: Hohenloher Zeitung - Roberto-Fabio Nobile

Vernissage für junge Künstler

Einsenderekord bei Wettbewerb der Volksbank Hohenlohe – 1330 Bilder ausgestellt

KÜNZELSAU „Traumbilder. Nimm uns mit in deine Fantasie!“ Das war das Motto des
44. Internationalen Jugendwettbewerbs, der auch in diesem Jahr die Räume der Hauptstelle der Volksbank Hohenlohe in ein Paradies der Farben verwandelte. Grün, Gelb, Blau, Rot: Die 1330 Bilder, die von den verschiedensten Schulen im Geschäftsgebiet kamen, waren bunt.

Platzprobleme „Ein Rekord“, weiß Bianca Klam, die Sachbearbeiterin im Bereich Marketing der Volksbank Hohenlohe: „So viele Bilder hatten wir noch nie. Wir wussten überhaupt nicht, wohin mit ihnen.“ Es waren so viele, dass sie sogar unter den Tischen ausgelegt wurden, weil es an den Wänden und auf den Tischen keinen Platz mehr gab. „Als ich damals während meiner Ausbildung beim Aufhängen der Bilder geholfen habe, waren es vielleicht 600 “, sagt Klam, die seit rund zwölf Jahren den Wettbewerb organisiert. Der Großteil der Bilder kam, wie in den Vorjahren, aus den  Klassenstufen eins bis vier. Um den älteren Kindern und Jugendlichen keinen Vorteil mit einem zu leichten Thema zu geben, teilte Bianca Klam das Hauptthema in drei Unterthemen ein: „Die Klassen eins bis vier bearbeiteten das Thema „Zeig uns deine Träume“, die Klassen fünf bis neun das Thema „Traumhafte Welt“ und die Klassen zehn bis dreizehn das Thema „Traumwandler gesucht“, erklärt die Organisatorin. Die Bilder werden auf den Boden gelegt, aus der Ferne betrachtet, gedreht, gewendet – aus allen Perspektiven blickten die erfahrenen Jurymitglieder, Manfred Walz, Björn Münz und Dorothee Ikas, auf die Bilder. Sie nahmen den Wettbewerb sichtlich ernst. Bewertet wurde nicht nur, ob ein Bild schön ist oder nicht, sie achteten ebenso auf die Technik, die Farben und die Gesamtidee.

Umsetzung Realschullehrer Manfred Walz hielt seine Meinung nicht hinter dem Berg: „Mit einem schön abgemalten Bild können wir nichts anfangen. Eine eigene Idee, die sich durch das gesamte Bild zieht und eine kreative Umsetzung sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass ein Bild gewinnt.“ Dementsprechend lange dauerte es auch bis die Jury sich über die Gewinner einig war. „Vor allem bei den Jüngeren ist es sehr schwer, weil man das Alter berücksichtigen muss, aber auch das Niveau der Kinder ungefähr gleich ist“, so Grundschullehrerin Dorothee Ikas. Die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs werden von Organisatorin Bianca Klam benachrichtigt.

  

Wände, Tische und Boden: Wohin man schaut, überall liegen oder hängen bunte Bilder